Statement zur Seilbahn vom 21.07.2017

Eine Seilbahn für Wuppertal – Ideologischer und wirtschaftlicher Unsinn

In der letzten Ratssitzung wurde beschlossen, dass die Pläne zum Bau einer Seilbahn weiter verfolgt werden sollen. Dazu soll aber erst einmal geklärt werden, ob die Deutsche Bahn bereit ist ein Gebäude zu verkaufen, welches für die Talstation benötigt wird. Dies ist der Wunsch von SPD und CDU.

Die Grünen begnügen sich mit der Forderung, dass die Buslinien für die Seilbahn nicht ausgedünnt werden dürfen. Die Tatsache, dass die Verringerung der Bustaktungen von Anfang eine Grundvoraussetzung für den Bau einer Seilbahn war, scheint sich bis zu ihnen noch nicht herumgesprochen zu haben.

Die Linken und die FDP möchten das Thema gerne in die Hände der Bürger legen, um keine eigene Entscheidung treffen zu müssen. Am Ende müssten die Ratsmitglieder ja Verantwortung übernehmen.

Die Allianz für Wuppertal hat alle Anträge und den Beschluss zum Kauf des Gebäudes abgelehnt. Aus unserer Sicht ist der Bau der Seilbahn sowohl ökonomisch, ökologisch als auch betriebswirtschaftlich unsinnig.

Viele Menschen würden durch die Seilbahn eingeschränkt und nur wenige davon profitieren.
Es ist an der Zeit, dieses sogenannte „Leuchtturmprojekt“ zu den Akten zu legen.

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