Osterholz: Umweltpolitischer Offenbarungseid der Grünen

In der Sitzung des Stadtrates am 12. Juli wurde eine Vorlage der Verwaltung für eine Haldenerweiterung der Kalkwerke Oetelshofen beraten und beschlossen.

Die Fraktion Freie Wähler / WfW hat dieser Vorlage nicht zugestimmt, da die dafür nötigen Baumfällungen ein ernstzunehmender Verlust an Wald- und Erholungsfläche bedeuten.

Dazu Heribert Stenzel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler: „Die Aufschüttung von Halden ist nicht mehr zeitgemäß. Für die Lagerung des Abraumes müssen andere Lösungen gefunden werden, beispielsweise könnte eine Verfüllung der nicht mehr genutzten Abbaugruben durchgeführt werden. Die jetzige Praxis der Kalkgewinnung hinterlässt kaum nutzbare Flächen.“

Ein kostbares Ökosystem wird zerstört, ein alter, deshalb besonders wertvoller Wald abgeholzt, Tiere verlieren ihren Lebensraum.

Die Argumentation der Grünen, die der Vorlage zustimmten, ist mehr als schwach: Schuld sei die Bezirksregierung, man hätte ja keine direkte Handhabe.

Damit macht man es sich zu einfach! Wenn man das Osterholz erhalten möchte, dann muss man dazu stehen und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der Bezirksregierung oder Landesregierung machen.

Wir machen Politik für Wuppertal!

Aus diesem Grund kam nur eine Ablehnung der Verwaltungsvorlage infrage.

Foto: Wikipedia
Epsolin [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

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