Unzulässige Einmischungen in das operative Geschäft der WSW unterlassen!

Mit großem Erstaunen nimmt die Fraktion der Freien Wähler / WfW zur Kenntnis, dass die Stadtverwaltung und die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP sich in die Standortplanungen der Wuppertaler Stadtwerke einmischen.

Über die Standortfrage kann allein der Aufsichtsrat der WSW AG entscheiden, die Stadt Wuppertal kann als Gesellschafterin nur über den Aufsichtsrat Einfluss auf die Geschicke der Wuppertaler Stadtwerke nehmen.

Fraktionsvorsitzender Ralf Wegener: „Der Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Bell hat sich völlig zurecht darüber beklagt, dass die Stadtverwaltung den WSW Handlungsempfehlungen für die neu zu bauende Konzernzentrale gibt. Wir warnen vor jeder unzulässigen Einmischung in das operative Geschehen der WSW. Hier ist nur der Aufsichtsrat der WSW zuständig!“

Dem gemeinsamen Antrag der drei Fraktionen werden die Freien Wähler aus diesem Grund nicht zustimmen.

Selbstverständlich ist eine schnelle Reaktivierung der Bundesbahndirektion wünschenswert, da sich die Pläne für ein FOC zerschlagen zu haben scheinen. Der Standort wäre sehr gut geeignet für eine Mischung aus Gastronomie und Bürogebäude.

Aber jetzt per Antrag an den Stadtrat Einfluss auf die Standortplanung zu nehmen ist kontraproduktiv, wenn der einzige Sinn des Antrages darin besteht, die WSW wegen der Konzernzentrale unter politischen Druck zu setzen.

Foto: Frank Vincentz [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)] (Wikipedia)

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