Oberbürgermeister Mucke handelt plan- und konzeptlos

Die Wuppertaler Stadtspitze präsentiert sich in der aktuellen Debatte um Vandalismus am Döppersberg, wie schon häufiger in der Vergangenheit, plan- und konzeptlos.

Vom Wuppertaler Oberbürgermeister kommt nur heiße Luft, passend zum Wetter. Die Probleme werden nicht angepackt, sie werden in ferne Zukunft vertagt, teilweise schlicht geleugnet. Es wird verwaltet, nicht gestaltet. So soll nun eine Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die Lösungen erarbeiten soll.

Was soll dabei herauskommen? Vermutlich werden Sie nie wieder davon hören, neue Erkenntnisse wird es nicht geben.

All das erinnert an das „Bündnis gegen Armut“, welches aufgelegt wurde, um Armut, besonders Kinderarmut, in Wuppertal zu bekämpfen. Ergebnisse? Wie so oft Fehlanzeige, bis auf ein paar luftige Erklärungen ist nichts Verwertbares dabei herausgekommen.

Diese Alibipolitik bestimmt leider den politischen Alltag in Wuppertal. Es wird viel geredet, vollmundig versprochen, Ergebnisse werden angekündigt.

An der Realität, dem Vandalismus an öffentlichen Plätzen, der Kriminalität an den Bahnhöfen, der hohen Quote von Kinderarmut in Wuppertal, ändert das nichts.
Es fehlt an Selbstkritik, am Willen, es besser machen zu wollen.

Kriminalität am Berliner Platz? Laut OB „gefühlte“ Unsicherheit!

Vandalismus am Döppersberg? Konnte ja keiner ahnen!

Polizeiwache am Döppersberg? Braucht man nicht, will die Polizei auch nicht!

Drogenhandel und Drogenkonsum am Wuppertaler Hauptbahnhof? Gibt es an allen Bahnhöfen!

Drogensüchtigen-Café am Döppersberg, neben der Touristeninformation? Klasse Idee, die Drogenabhängigen mögen nur Innenstadt- und Bahnhofsnähe!

Nötig ist nun:
• Eine strenge Kontrolle der Kriminalitätsschwerpunkte wie den Berliner Platz. Das Argument, durch Strafverfolgung würde das Problem nur an andere Stellen verdrängt, ist ein Eingeständnis, dass die Kriminalität zu akzeptieren ist. Falsch!

• Verstärkte Kontrolle am Döppersberg durch Polizei und Ordnungsamt. Konsequente Ahndung aller Vergehen, ob Vandalismus oder Verschmutzung. Sonst verkommt das neue Eingangstor der Stadt zu einem Schandfleck! Wenn nötig, ist auch eine Videoüberwachung einzurichten!

• Eine Polizeiwache am Döppersberg! Der Hauptbahnhof einer Großstadt ohne Polizeiwache ist anderswo undenkbar.

• Eine neue Standortdebatte für das Café Cosa! Eine solche Einrichtung am Döppersberg, am Eingang zur Diskothek und neben der Touristeninformation? Sicher eine bequeme Lösung für die Betroffenen, aber eine Zumutung für Touristen, Diskobesucher und Passanten!

© Pressefoto Stadt Wuppertal

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