Wie viel Drittklassigkeit kann sich Wuppertal leisten?

Die Enthüllungen um den Umgang der Stadtspitze mit der geschassten Intendantin Adolphe Binder wurden heute von der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf gekrönt, welches den Einspruch des Tanztheaters abgewiesen hat. Die fristlose Kündigung ist damit unwirksam.

Dies ist nur eine Episode der langen Liste des Versagens seitens der Stadtverwaltung.

Intrigen stehen auf der Tagesordnung, die Unfähigkeit, langfristige Verträge abzuschließen, hat sich wieder einmal bewiesen.

Namen wie der von Frau Binder, Herrn Dr. Finkh und Herrn Paschalis unterstreichen dies.

Solche personellen Fehlentscheidungen, aber auch wirtschaftliche Fehlentscheidungen wie beim Kohlekraftwerk Wilhelmshaven, prägen das Bild Wuppertals.

Allein bis 2020 wird sich das Minusgeschäft mit der Kohle auf knapp 50 Millionen Euro aus Stromlieferverträgen belaufen. Doch von Einsicht keine Spur.

Wann folgen personelle Konsequenzen? Was muss noch alles passieren?

Spätestens 2020 sollten neue Köpfe übernehmen! Wuppertal verdient mehr.

Foto: Mikko Schümmelfeder

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