Freie Wähler begrüßen Schutz der Wuppertaler Bäume

Die Fraktion der Freien Wähler/WfW begrüßt die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung in Wuppertal. Wichtig für die Freien Wähler war dabei, dass ein bürgerfreundlicher Ansatz gewählt worden ist.

„Die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung war immer ein Anliegen der Freien Wähler in Wuppertal. Nun muss sich der Satzungsentwurf der Verwaltung bewähren. Wir werden genau beobachten, ob die Satzung in der jetzigen Form funktioniert“, so der Fraktionsvorsitzende Ralf Wegener.

„Allerdings nutzen CDU und Grüne die Baumschutzsatzung auch als ökologisches Feigenblatt. Wäre es ihnen ein ernsthaftes Anliegen, Bäume in Wuppertal zu schützen, so hätte man nicht bereitwillig das Osterholz für eine Deponie und die Platanen am Döppersberg dem Café Cosa und dem Bunkerinvestor geopfert.“

Ähnlich planlos ist der vom Kernbündnis vorgelegte „14-Punkte-Plan für mehr Klimaschutz in Wuppertal“, bei dem sich die Fraktion Freie Wähler/WfW enthalten hat.

„Der Antrag von CDU und Grünen ist eine wahllose Sammlung von Vorschlägen, die teilweise schon in Umsetzung sind, bereits geprüft wurden oder keinerlei Verbesserung bringen. Dieser falsche Umwelt-Aktivismus kostet eine Menge Geld, das anderswo besser verwendet werden könnte.“

Wie viel dem Kernbündnis Klima- und Umweltschutz wirklich bedeuten wird man spätestens bei der Beratung zum Regionalplan Düsseldorf sehen, wo Siedlungsbereiche zum Hausbau auf der grünen Wiese ausgewiesen werden sollen.

Moderne Stadtentwicklung findet nicht im Grüngürtel der Stadt statt, sondern muss die bestehenden Brachflächen in der Innenstadt entwickeln. Aus diesem Grund werden die Freien Wähler/WfW die Flächenmeldung der Stadt Wuppertal an die Bezirksregierung ablehnen.

Wir unterstützen den Erhalt des Osterholzes und der Kleinen Höhe. Wuppertaler Naturflächen sind uns wichtiger als faule Kompromisse mit der Bezirksregierung.

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