Freie Wähler sorgen sich um Kultur


Die Wuppertaler Kultur beherrscht aktuell die Schlagzeilen der Wuppertaler Medien, leider jedoch nur mit Schreckensmeldungen. Erst das Debakel um den Rechtsstreit mit der Intendantin des Tanztheaters, nun die finanzielle Schieflage der Wuppertaler Bühnen – der gute Ruf der Kunstszene in Wuppertal nimmt unwiderruflich Schaden.

Verantwortung übernehmen möchte jedoch niemand.

Während der Kulturdezernent Nocke (CDU) sich nicht zu den neuen Vorgängen äußert, kommen von CDU-Parteivorsitzenden Köster nur billige Allgemeinplätze über Transparenz und Aufklärung. Tenor? Man ist überrascht, man wundert sich, nun muss aufgeklärt werden.

Wofür sitzt Herr Köster eigentlich im Aufsichtsrat der Wuppertaler Bühnen und im Beirat des Tanztheaters?

Ein Aufsichtsrat soll das Unternehmen und die Geschäftsführung beaufsichtigen und beraten. Weder das eine noch das andere scheinen die Damen und Herren Aufsichtsräten getan zu haben.

Ob allerdings ein Herr Dr. Köster Vorsitzender des Kulturausschusses sein sollte, der die skandalösen Vorgänge in der Wuppertaler Kultur so kommentiert, als säße er nicht an der Quelle aller Informationen, ist die eigentliche Frage.

Fraktionsvorsitzender Ralf Wegener: „Erst Steigbügelhalter für Dr. Schneidewind und für einen grünen Dezernenten, nun noch der plötzliche Kulturschock. Ist die CDU eigentlich noch zu retten?“

Bild: Stadt Wuppertal

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