Corona-Virus: Stadt agiert hilflos

Nach der Meldung über einen Verdachtsfall vor Ort bleiben ein Kindergarten und eine Schule in Wuppertal geschlossen.

Wirkliche Präventionsmaßnahmen hält man für unnötig. Dies zeigt die Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Freie Wähler/WfW.

Anfrage: https://ris.wuppertal.de/getfile.php?id=251727&type=do
Antwort: https://ris.wuppertal.de/getfile.php?id=252247&type=do

Die Stadt Wuppertal hat, besonders bei öffentlichen Ämtern, Schulen und Kindergärten eine Verantwortung, der sie nicht gerecht

Henrik Dahlmann, Oberbürgermeister-Kandidat der WfW/Freie Wähler:
„Natürlich gibt es keinen hundertprozentigen Schutz, aber man kann das Ansteckungsrisiko minimieren. Die Stadt Wuppertal hat eine Fürsorgepflicht, der sie nicht nachkommt.“

In Aschaffenburg bekämpft die Verwaltung die Verbreitung von Grippe- und Coronaviren durch eine simple, aber effektive Maßnahme: die Aufstellung von Hygienespendern.

„Die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass sie von der Wuppertaler Stadtverwaltung Antworten auf Ihre Fragen bekommen. Das ist keine Panikmache, sondern ein Appell, der Verantwortung nachzukommen, die die Verwaltung hat“, betont Henrik Dahlmann.

Das Gesundheitsamt ist zuständig für alle Maßnahmen im Umgang mit der Corona-Epidemie. Nur auf Neuerkrankungen zu reagieren ist nicht genug.

Die in der Antwort auf die Anfrage aufgeführten Links sind teilweise falsch oder überlastet. Das Mindeste wären aktuelle und detaillierte Informationen auf der städtischen Homepage und die Aufstellung von Hygienespendern.

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