Geplante Containerlösung für Schulen am Standort der ehemaligen pädagogischen Hochschule geplatzt – Befürchtungen der Freien Wähler schon nach 3 Monaten Wirklichkeit

Hier unsere Antwort auf die Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Stadtverband Wuppertal:

Sehr geehrte Damen und Herren,vielen Dank für Ihre Mitteilung, die wir in vollem Umfang teilen!
Wie Sie hoffentlich wissen, haben sich auch die Freien Wähler Wuppertal seit Beginn der Debatte um die ehemalige pädagogische Hochschule dafür eingesetzt, dass diese erhalten bleibt und möglichst weiterhin als Ausweichstandort für zu sanierende Schulen genutzt wird. Deshalb haben wir mehrere Anfragen und Anträge gestellt und in Gesprächen mit Politik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern daran gearbeitet, die Weiternutzung als Schulausweichstandort zu sichern.Selbstverständlich haben wir auch in den Ratsgremien dementsprechend abgestimmt.Leider wurde unsere Forderung, die ich persönlich ja auch im OB-Wahlkampf vertreten habe, von fast allen politischen Mitbewerbern nicht nur nicht geteilt, sondern als verantwortungslos gegenüber den auf die Sanierung ihrer Schulen wartenden Schülerinnen und Schüler bezeichnet.
Dies haben die Freien Wähler selbstverständlich zurückgewiesen, denn gerade unsere Verärgerung über die jahrzehntelange Vernachlässigung der städtischen Schulgebäude und unser Wunsch, möglichst schnell und reibungslos weitere Gesamtsanierungen von Schulgebäuden durchzuführen war einer der Gründe, warum wir der Meinung sind, dass nach den sehr positiven Rückmeldungen des WDG an diesem Standort weitere Schulen ein Ausweichquartier finden sollen.Zum Schluss der politischen Debatte zum Standort ehem. pädagogische Hochschule haben wir geäußert, dass wir an eine Inbetriebnahme der Containerschule im vorgestellten Zeit- und Kostenrahmen schlichtweg nicht glauben und ein Scheitern des so beschlossenen Projektes befürchten.
Nach knapp drei Monaten haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Auch wir haben aus der Zeitung entnehmen dürfen, dass das GMW das Projekt in den Sand gesetzt hat.
Dazu hat es am heutigen Morgen eine Sondersitzung des Verwaltungsvorstands mit den Fraktionen gegeben, in dem dies etwas genauer erläutert wurde.Laut Herrn Oberbürgermeister Schneidewind und der Leiterin des GMW wurden die Abrissarbeiten gestoppt und damit begonnen, das Gebäude „wetterfest“ zu machen. Denn – Wunder geschehen – auf einmal ist auch eine Sanierung der ehem. pädagogischen Hochschule wieder im Gespräch.

Bis zur nächsten Ratssitzung sollen dazu belastbare Informationen vom GMW geliefert werden, damit dieses Mal eine Abstimmung des Rates mit realistischen Zahlen, Daten und Fakten ermöglicht wird.Zu diesem Thema wird es am Donnerstag auch eine Sondersitzung des Schulausschusses im digitalen Format geben.
Ich möchte Ihnen versichern, dass wir genau so verärgert sind wie Sie. Denn das nun eingetretene Szenario ist genau das, wovor wir von Anfang an gewarnt haben. Die Freien Wähler/WFW unterstützen Ihre Forderungen deshalb in vollem Umfang und wir werden dafür kämpfen, dass die Schülerinnen und Schüler schnellstmöglich für die dringendst nötigen Schulsanierungen ein gutes Ausweichquartier erhalten.
Und wir waren immer und sind immer noch der Meinung, dass jahrelanges Lernen im Container kein adäquater Ersatz für ein richtiges Schulgebäude ist!Die von Ihnen herausgegebene Pressemitteilung werden wir auf unseren Social Media Kanälen verbreiten, um zusätzliche Reichweite für Ihre Forderungen zu generieren.

Link zur Pressemitteilung der GEW:
https://wuppertal.gew-nrw.de/detailneuigkeiten/news/abriss-der-ph-sofort-stoppen-schulsanierung-retten.html?fbclid=IwAR1NRe2VIYNP6FSMiyXkaTEVbPL7XqSiDftdJjO5rkUj3wchBPU2SzntdFA

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.