Freie Wähler kritisieren Allgemeinverfügung von Dr. Slawig

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Wuppertal regelt die vom Krisenstab beschlossenen Verschärfungen für das Stadtgebiet im Umgang mit der Corona-Pandemie.
Während die Freien Wähler die nun in Teilen erfolgten Schulschließungen zur Senkung der Infektionszahlen begrüßen, ist ein anderer Teil der Verfügung nicht nachzuvollziehen.
So stellt sich aus Sicht der Freien Wähler die Frage , warum auf Spielplätzen Kinder, die älter als ein Jahr alt sind, nicht trinken oder essen dürfen, obwohl dies in den Fußgängerzonen erlaubt ist und warum Spielplätze bereits ab 17:30 Uhr nicht mehr betreten werden dürfen.

Dazu Henrik Dahlmann, für die Freien Wähler Mitglied des Ausschusses für Ordnung und Sicherheit sowie Mitglied des Schulausschusses: „Hier wird die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt, was die Akzeptanz der getroffenen Maßnahmen gefährdet. Ein allgemeines Trink- und Essverbot für Kinder auf Spielplätzen ist weder angemessen noch nötig. Außerdem wäre eine Öffnung der Spielplätze bis 18:30 Uhr sinnvoller, damit Kinder möglichst lange draußen spielen können.“

Leider hat es das Land NRW auch ein Jahr nach dem ersten Lockdown immer noch kein schlüssiges Konzept entwickelt, um mit der Pandemie und sich verändernden Inzidenzwerten umzugehen. So gibt es weder eine konsistente Politik im Umgang mit Schulen und auch keinerlei Perspektive für Gastronomie und Einzelhandel.

„Ohne Schnelltests und ausreichend Impfstoffe kommen wir nicht aus der Krise. Land und Bund vergeuden unnötig Zeit, die den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Unternehmen und Selbstständigen fehlt.“

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